Versuch einer Einleitung zum Hobby Bücherlesen.

Die FANs sind begeistert von Phantastik, in Büchern guter Ausstattung, mit prächtigen Cover der TBs.

Bücher besitzen zeitgemäß kreative Symbolik auf Einbänden und stechen schon daher in unsere Augen.

Wir, und ich, in Dresden - wir sind Stadtleute, mit verschiedenen Berufen (manche schon i.R.), junge, ältere und alte Leute, durch ihre Hobbys der Phantastik geprägt, die unseren großen Hang zur Zukunft motiviert, die Entspannung, Erbauung, mitunter auch Arbeit zum täglichen Feierabend bringt. Phantastik ist ein Hobby bis ins hohe Alter. Motorradfahren zum Beispiel nicht. Früh entscheiden, früh den "Dauergast" zur frohmachenden Beschäftigung wählen. Mancher Enthusiast dieser Sache ist auch berufsmäßig darin integriert. Ein Job als Autor oder Grafiker oder Herausgeber oder? Phantastik findet man wohlverpackt in etlichen Medien. Die Verben Sehen, Hören, Lesen, besitzen Praxis für uns. Das digitale TV, der Player bzw. Rekorder, der mobile Laptop oder die Play-Station schicken heutzutage viele solcher Filme, Live-Musiken, und Computerspiele mit Strategien zum Ballerspiel, wie auch Denkspielen, in die Wohnzimmer, Junggesellenklause oder auch Hotels und Ferienheime. Die Technik wird zum Erlebnis. Und das eigentlich überall.

Sammlertätigkeit ist eigentlich eingeschmolzen, schon aufgrund dessen, dass man nie wieder eine Vollständigkeit bezüglich einer Sparte der Phantastik erreichen kann. Die Unmassen der Editionen, welche die Bücherindustrie z.B. heraushaut, ließe die Geldbörse schrumpfen bis aufs Leder. Heutzutage muss man straff wählen: Was will ich, wieviele will ich, was soll dies kosten?
Angefügt sei noch: Die ehemals sehr große Phantastik-Sammlung des Sammlers Ehrig steht heute wohl noch zum Verkauf? Jedoch verkauft werden wohl nur einzelne Sachen. Oder nimmt eine große Bibliothek eine derartige Sammlung auf? Gefragt sind dann Räume, Bibliothekare, welche die Sammlung ordnen, und Notizen dazu festhalten.

Bücher sammeln, oder DVDs sammeln, oder Spiele sammeln, mit dem vormaligen Aller-Welts-Motiv Vollständigkeit darin zu bekommen ist im 21.Jahrhundert hirnrissig. Zeiten bringen neue Zeiten, Zeiten werden geändert, formal eben von der Evolution selbst. Doch wer bestimmt und lenkt die Evolution? Die Menschen wohl kaum, zumindest nicht bewusst. Jedoch sage ich mir, Evolution ist auch kein Perpetuum Mobile?

Mit solchen Fragestellungen kann man ganz tief in die Phantastik-Regale fassen, und man erhält ganz sicher einige Antworten. Antworten mit Gewicht zu einigen Prozent Wirklichkeit. Nie wohl Hundert Prozent? Wir haben für Evolutionen noch keine Diagnosegeräte nach der Art: Wann tritt welche Entwicklung ein? Das kann auch Science Fiction nicht. Schon laut Definition nicht. Und Magie haben wir auch nicht, um mit Methoden der Fantasy voran zu kommen. Die zwerge und Dämonen der Mystery geben ebenfalls keine Antwort. Wir Menschen müssen ALLES durch unsere Köpfe gehen lassen um daraus die Wahrheiten herauszusieben. Die Genres der Phantastik samt Unterarten sind eben auch heute noch nur Denkweisen, Vorstellungen der Autoren, und selten ist darunter ein Glückstreffer. So ist die Phantastik eigentlich hauptsächlich nur Material um Entspannung zu finden, wie auch der strahlende Fußballer mit seinem runden "Kerl". Doch wiederum, letztendlich wird manches Ding der Phantastik zur Realität, die wir aber dann gar nicht mehr bemerken.


Wir, ich, betreiben die Phantastik in wohl sämtlichen Variationen, Science-Fiction, Fantasy, Mystery, Horror, und Unterarten, meist ausdrücklich als Hobby. Wie schon geschrieben, manche stehen auch in Brot und Lohn, in einem solchen Job. Phantastik ist auch Sucht, zum Verständnis erreichen der möglichen Zukünfte, aber wir sind andererseits keine Roulettespieler aus Monte Carlo, welche die Spielfelder wechseln mit Plastik-Chips, aber wir verkaufen oder verschenken auch wieder mal ein Buch, um das Anquillen des Büchervorrats in Grenzen zu halten. Phantastik kann der notwendige Lebenszwirn sein oder für uns werden, der froh macht und auch Geselligkeit geben kann.


Die Alten der 70er Jahre sind mit dem Hobby gealtert, treiben gesellige Picknicks, sprechen über Gedanken zu Aliens und fernen Planeten, aus Nachrichten aller Medien aufgefangen, wir begeistern uns daran, die Phantastik ist ein "Brot" zum ewigen Verzehr. Und auch junge Leute gelangen zur Einsicht Phantastik kann was, sie bringt was, und wir leben immer Schritte voraus zu denen die nur Fußball mögen. Der Spruch: "Wenn es euch gut geht, geht es auch mir gut", klingt abgedroschen, ist auch alter Slogan, ist von Optimismus geprägt und bedeutsam noch heute, denkt man im Leben auch an das Miteinander wie damals in den Anfängen. Die politische Wende schloss die Ostler nun auch in die gesamtdeutschen FAN-Einheiten zusammen. Mancher Dresdner wurde nun zum Wanderer schlechthin. Die Ostler besuchten nun West-CONs.

Und ein zweites großes Ereignis erhielt das ewige Standbein in den Bewegungen der Phantastiker. Die Zeit des Aufschwungs der Personal-Computer. Jetzt startete man die Möglichkeiten selbst Fanzines und andere Schriften per kleinem Computer zu produzieren. Und die Zeit, auch die Evolution, sie brachte viele halb-professionelle Magazine und Homepages zur Phantastik hervor. Und natürlich auch die echten Profi-Arbeiten. Ein anderer Aspekt begann nun zu wirken, der Absatz der Vielzahl solcher Produkte. Manches Magazin ging deshalb wieder in den Verfall. Qualität entschied den Fortbestand. Aber auch Themen-Müdigkeit infolge vieler Jahre bis 2011 daran gearbeitet, entschied damit aufzuhören. Nimmermüde wurden einige Macher von Homepages zur Phantastik, schlechthin das Schreiben von Rezensionen zu Büchern oder Filmen, Foren und News allgemein. Papierausgaben benötigen eben sehr viel mehr Arbeit, und die meisten solcher Blätter waren ja reine ehrenamtliche Angelegenheiten.


Wir führen Autoren auf, herausgegriffen aus einem großen bunten Pulk, einem Geschwader guter Namen, die wir gern lesen; Autoren fantastischer Genres, mit prima Büchern, auch NON-SF.


ältere SF

jüngere SF

NON - SF


JULES VERNE (1828-1905)
KURD LASSWITZ (1848-1910)
HERBERT G. WELLS (1866-1946)
JACK LONDON (1876-1916)
HANS DOMINIK (1872-1945)
RUDOLF H. DAUMANN (1896-1957)
CORDWAINER SMITH (1912-1966)
ALFRED BESTER (1913-1987)
ISAAC ASIMOV (1920-1992)
A. E. van VOGT (1912-2000)
PIERRE BOULLE (*1912)
RAY BRADBURY (*1920)
ROBERT A. HEINLEIN (1907-1988)
PHILIPE JOSÈ FARMER (*1918)
POUL ANDERSON (1926-2001)
CLIFFORD D. SIMAK (1904-1988)
FRANK HERBERT (1920-1986)
GÜNTHER KRUPKAT (1905-1991)
ARTHUR C CLARKE (*1917)
ALFRED LEMAN (*1925)
BRIAN W ALDISS (*1925)
HERBERT W. FRANKE (*1927)

J G BALLARD (*1930)
PIERS ANTHONY (*1934)
PHILIP K DICK (1928-1982)
LARRY NIVEN (*1938)
KONRAD FIALKOWSKI (*1939)
ROBERT SILVERBERG (*1935)
JOE W HALDEMAN (*1943)
DAN SIMMONS (*1948)
STEPHEN BAXTER (*1957)
IAIN BANKS (*1954)
IAN McDONALD (*1960)
JOHN BRUNNER (1934-1995)
ALAN DEAN FOSTER (*1946)
WILLIAM F. GIBSON (*1948)
GREG BEAR (*1951)
DAVID BRIN (*1950)
ORSON SCOTT CARD (*1951)
GREG EGAN (*???)
ERIK SIMON (*1950)
GERT PROKOP (1932-1994)
MICHAEL SZAMEIT (*1950)
ANGELA STEINMÜLLER (*1941)
KARLHEINZ STEINMÜLLER (*1950) ANDREAS ESCHBACH (*1959)
MICHAEL MARRAK (*1965)
MARCUS HAMMERSCHMITT (*1967)

KARL MAY (1842-1912)
ARTHUR C. DOYLE (1859-1930)
PHILIPPE DJIAN (*???)
MAX FRISCH (1911-1991)
HELGA KÖNIGSDORF (*1938)
ROBERT MENASSE (*???)
CEES NOOTEBOOM (*1933)
ERWIN STRITTMATTER (1912-1994)


Zuletzt aktualisiert: 02.September 2011